Sex ist nicht so wichtig – stimmt das?

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Liebe ist wichtiger als Sex

Frauen betonen oft wie unwichtig Ihnen Sex ist, Liebe sei viel wichtiger. Das worauf es in einer Beziehung ankomme sei das Verständnis füreinander. Wichtig sei die Liebe, die über die Jahre wächst und das Zusammengehörigkeitsgefühl. Ähnliche Aussagen habe ich schon oft von Frauen gehört.

Frauen wollen Liebe und Männer wollen Sex! Doch stimmt das wirklich, oder sind das nur Klischees?

Ein Blick in die Biokiste:

Sexualität kann für Frauen weitreichende Folgen haben. Wird sie dabei schwanger, dann hat sie ein Kind, für das sie viele Jahre sorgen muss. Deshalb ist es von Vorteil den Mann an sich zu binden.

Für Männer dagegen ist es vorteilhafter sich so oft wie möglich fortzupflanzen, um ihre Gene möglichst oft weiterzugeben. So gesehen stimmt die Vermutung, dass Männer Sexualität gegenüber im ersten Moment aufgeschlossener sind. Sie brauchen keine vertraute Situation, oder große Gefühle, um Sex zu haben. Da sind Frauen oft ganz anders. Sie müssen vertrauen aufbauen und die Liebe des Mannes spüren, um sich fallen zu lassen und für Sexualität bereit zu sein. Denn nur die Gefühle des Mannes garantieren eine Bindung, die stark genug ist, um gegebenenfalls Kinder groß zu ziehen. Das ist ein biologisch angelegtes Programm und erklärt warum Männer tendenziell offener sind für schnellen Sex.

Doch Sexualität hat viel mehr Aspekte und Facetten als die Fortpflanzung.

Wonne, Ekstase und Bindung

Sexualität ist zum einen etwas was der Körper erlebt. Gleichzeitig öffnet sich für die Seele ein Tor. Über das Erleben im Körper und die Verbindung von Energien entsteht ein Gefühl von Einssein. Nähe und Intimität erzeugen Verbundenheit, die sogar über die Verbindung von zwei Menschen hinausgeht. Es erzeugt Ekstase und das Gefühl mit allem in Einklang zu sein, die Begrenzung des Menschseins wird dadurch aufgehoben.

Natürlich passiert das nicht immer, aber das ist das Potential, die Möglichkeit, die in der Sexualität steckt.

Reduziert man die Sexualität auf das Kinderkriegen oder benutzt man sie, um einen Partner zu binden, dann beraubt man sich selbst. Dadurch verzichtet man auf eine großartige Möglichkeit sich im Körper völlig frei zu fühlen und um das Erleben von großer Wonne und Glückseligkeit.

Sex und Liebe als Deal

Frauen benutzen ihre Sexualität und locken den Mann damit. Oft habe ich von Frauen den Satz gehört: „Wenn man eine ersthafte Beziehung zu einem Mann aufbauen möchte, dann soll man auf keinen Fall zu schnell mit ihm ins Bett gehen, sondern ihn zappeln lassen.“ Männer haben einen Jagdtrieb, wenn der befriedigt ist, dann ziehen sie weiter. So lautet die Aussage vieler Frauen. Sie zieren sich und lassen den Mann erstmal warten und Opfer bringen. Er dagegen muss sich sicher sein, dass die Frau nicht leicht zu haben ist, denn sonst verliert sie an Wert. Es dauert also eine ganze Weile bis Frauen sich hingeben. Auch wenn das nicht bewusst so gemacht wird, läuft es unbewusst so ab.

Eine Frau, die sich schnell hingibt, gilt als Schlampe.

Sexualität wird nicht spontan und frei ausgelebt, sondern mit Sorgfalt geplant und eingesetzt. So verraten Frauen ihre eigene Lust und Sexualität.

Um Liebe zu bekommen wird Sex angeboten.

Männer dagegen bieten der Frau Liebe, um Sex zu bekommen. Sie laden sie zum Essen ein und bezahlen die Rechnung. Das macht ein Kavalier nun mal so, der ernste Absichten hat. Er bringt Blumen mit und macht seine Aufwartung, wirft ihr verliebte Blicke zu, ist aufmerksam und hört sehr interessiert zu, oder tut zumindest so. Ganz gleich ob er tatsächlich verliebt ist oder nicht, wenn er eine Frau sexuell erobern möchte, dann wird er ihr Liebe geben.

So verraten Männer ihr Herz und ihre Liebe, um Sex zu bekommen.

Und all das nur wegen der Biologie, wegen eines angelegten Programms, welches in uns steckt und der Fortpflanzung dient.

So, nun habe ich ausreichend Klischees bedient.

Wie denkst du darüber. Schreib es mir in den Kommentaren!

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